DSL-Projekt - Aufbau
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Montag morgen, 15.03.2004: Nach einem langen Winter weicht die Kälte einem schönen Tag im Frühling, an dem es noch sehr warm werden soll... Die Baumaschinen sind schon abgeladen. |
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Direkt vor der Hecke steht der 240 kg schwere Betonsockel für unseren Kasten in Einzelteilen auf einer Palette. Er hat hier den Winter überstanden ohne Opfer von Vandalismus zu werden. |
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Am Anfang gilt es zunächst, den Schacht der Telekom, in dem das Wasser ca. 25 cm hoch steht, leerzupumpen. |
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Dazu soll eine Pumpe zum Einsatz kommen, die von einem anderen Bauunternehmen, das Konkurs gegangen ist, billig eingekauft worden ist. Doch es gelingt nicht, mit der Pumpe das Wasser anzusaugen, auch nicht, nachdem 10 Giesskannen Wasser in die Pumpe geleert worden sind. Deshalb wird nach mehr als einer Stunde beschlossen, das Wasser erstmal im Schacht zu belassen. |
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Die gelbe Linie auf dem Gehweg markiert die Grenze, bis zu der der Asphalt abgetragen werden soll. Die Säge setzt gerade zum ersten Schnitt an. |
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Das Projekt wirbelt viel Staub auf ... |
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Der Bagger hebelt den ersten Brocken Asphalt heraus... |
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und hebt ihn hoch. |
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Jetzt ist der Asphalt abgetragen und auch der Randstein draussen, hinter dem das Street Cabinet einmal stehen soll. |
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Zur Mittagszeit ist das Loch ausgebaggert |
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Das ist die tiefste Stelle der Baugrube. Links ist die Seitenwand des Kabelschachts der Telekom, ganz unten erkennt man eine freigelegte Einführungsöffnung, darüber noch eine, die noch nicht freigelegt ist. Allerdings haben wir letzten endes dann doch noch eine andere benutzen müssen, die 4. von ganz unten, hier im Bild noch verdeckt. |
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Der Grundstein des Betonsockels ist gelegt, eingebettet in eine Schicht Sand. |
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Das Leerrohr, bestehend aus mehreren Einzelteilen ist zusammengefügt und führt von der Einführungsöffnung des Schachts zum Sockel. |
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Das Ende zum Schacht ist bereits mit Sand zugeschüttet. |
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Hier nochmal eine Ansicht aus einer anderen Perspektive. |
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Dann wird das Kabel eingezogen. Die für die Kamera sehr gefährliche Aufnahme im Inneren des Schachts (auf einer Leiter stehend fotografiert, im Schacht steht das Wasser 25 cm hoch) zeigt unser Kabel: Von der Vermittlungsstelle ist es über die zweite Mehrfacheinführung von oben in der Bildmitte (brauner Abdichtring rechts, schlecht zu sehen) in den Schacht geführt, bildet eine Schleife und verlässt den Schacht wieder über unser Rohr, links oben. Das silberne Druckluftkissen bildet die Abdichtung zwischen Rohr und Kabel. |
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Noch eine Schachtaufnahme. Das Kabel im Vordergrund ist das unsere. |
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Eine Seitenwand ist inzwischen auch in die Grube gewuchtet. |
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Nachdem das Rohr weitgehend in Sand eingebettet und eingedeckt ist... |
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... und die Sonne schon lange Schatten wirft, wird der Betonsockel noch zusammengesetzt und der Feierabend ist erreicht. |
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Dienstag morgen: Der fertige Sockel: Ganz unten die Einführung für das Kabel, darüber eine Platte und ganz oben noch eine, die über der Erde bleibt, damit man sie herausnehmen kann. |
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Der Erder besteht aus 3 zusammengeschraubten, je 1,5 m langen Stahlstangen, mit einem Durchmesser von 2 cm. Die Leitung wird über die Rückseite in den Sockel geführt. |
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Nachdem ne Ladung Beton angeliefert worden ist, steht das Einbetonieren des Betonsockels an. Die untere Öffnung ist davor mit einem Brett abgedeckt und mit Sand aufgefüllt worden, damit später weitere Rohre eingezogen werden können. |
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Jetzt ist das Wiedereinsetzen des Randsteins vorbereitet. In der Grünfläche ist der Beton nur so hoch wie nötig ... |
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... um noch eine Schicht Erde auffüllen zu können, damit auch das Unkraut gut am Street Cabinet entlang wuchern kann. Inzwischen ist auch der Aushub wieder in die Grube gefüllt worden und das Verdichten und Asphaltieren steht an. |
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Der Grobbelag ist da... |
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... wird aufgebracht... |
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... gleichmässig verteilt... |
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... und verdichtet. |
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Hier die Bewegtbildversion |
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Mittagspause. |
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Bevor der Feinbelag aufgebracht wird, müssen die Kanten mit einem klebrigen teerartigen Band verziert werden, damit der Übergang wasserdicht ist. Das gelingt mehr oder weniger gut, wie man es an vielen ehemaligen Baustellen sehen kann. Wie gut, kann man allerdings erst nach ein paar Jahren beurteilen. |
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Die Kunst beim Aufbringen des Feinbelags besteht darin, ... |
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... die Menge so genau zu dosieren, ... |
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... dass der neue Belag nach dem Verdichten eben mit dem angrenzenden alten Belag ist. |
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Das Street Cabinet ist aufgestellt, die Bauarbeiten sind beendet. Der frische Belag ist noch abgesperrt, damit keine Inliner drüberpflügen und eine Spur ziehen, während er über Nacht abkühlt. |
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Andere Perspektive: Im Vordergrund unser Street Cabinet, im Hintergrund die Vermittlungsstelle der Telekom. |
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Blick von oben in den Sockel. |
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22.03.2004: Blick in das Street Cabinet. Der Verteiler ist montiert, das Fernmeldekabel durch das Bodenblech gezogen und bereits ausgezählt. |
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Auch Markus darf eine Leiste auflegen. |
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30.03.2004: Die Ende-zu-Ende Messung ist durchgeführt, alle Doppeladern sind richtig aufgelegt. 2 Rangierdrähte (weiss/blau) für erste Tests sind auch zu erkennen. |
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Die dünne gelb-grüne Leitung von ganz oben ist an den Schirm des Fernmeldekabels angeschlossen, wird in unserem Street Cabinet allerdings nicht geerdet, da die Telekom den Schirm bereits in der Vermittlungsstelle geerdet hat (Erdschleife). |
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